CureVac-Aktie: Ein Wahnsinn!

Liebe Leserinnen und Leser,

der Wahnsinn um CureVac setzt sich aktuell fort. Die Aktie konnte am Donnerstag ein Plus in Höhe von mehr als 13 % auf sich vereinen. Stark ist, dass der Titel damit die Marke von 4,70 Euro überwand. Es fehlt nicht mehr viel, um auch die runde Grenze bei 5 Euro zu erreichen bzw. zu überwinden. Das wäre aus Sicht von Trend-Analysten und -investoren ein starkes Signal.

CureVac: Die Wahrheit

Solche Kursbewegungen erzeugen viel Anziehungskraft. Der Titel könnte demnach in den kommenden Sitzungen z. B. mit Blick auf die Marke von 5 Euro noch einmal einen entscheidenden Schritt nach vorne gehen – wenn es denn so starke Trendbewegungen gibt wie erhofft. Es gibt allerdings nicht nur eine charttechnische Sogwirkung, sondern auch wirtschaftliche oder business-bezogene Gründe für den Titel.

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Der Konzern hat dabei in den vergangenen Tagen davon gelebt, dass die Branche der Impfstoff-Hersteller insgesamt einen Aufschlag schaffte. Die Stimmung geht um verschiedene Einsatzgebiete massiv aufwärts.

So hat die mRNA-Impfung gegen Krebserkrankungen einen Popularitätsschub erfahren. Das heißt konkret: Die Hoffnung, auf diesem Gebiet erfolgreich zu sein, teilen inzwischen sowohl BioNTech als auch CureVac. Das hat den Aktienmärkten offenbar gereicht, um hier einen kleinen Hype zu erzeugen. Insbesondere bei CureVac geht es massiv aufwärts.

Der Titel hat binnen einer Woche schon vor dem Donnerstag-Ausbruch ein Plus von gut 17 % geschafft. Die Aktie befindet sich im Anflug auf die nächste Stufe – wie oben beschrieben auf 5 Euro.

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Jüngst hat dazu die zweite Impfstoff-Hoffnung beigetragen: CureVac hat einem ersten Teilnehmer den neuen oder jüngsten Grippeimpfstoff in der Phase 2 in der Zulassungsstudie verabreicht. Das bedeutet ganz formal, dass CureVac damit auf dem Weg ist, einen weiteren Grippeimpfstoff anzubieten.

Das wird wiederum dazu führen, dass CureVac möglicherweise sein Geschäftsfeld verteidigen und ausbauen kann. Bis dato liegen die Schätzungen für das laufende Jahr in einer schlechten Range. Dieses Bild kann sich verbessern. Der Umsatz wird bis dato auf knapp 56 Millionen Euro geschätzt. Die Nettoverluste werden auf -211 Millionen Euro geschätzt. Damit ist der – negative – Schätzwert um 20 % nach oben gegangen.

Wenn nun umgekehrt geschäftliche Erfolge wie bei dem Grippeimpfstoff oder bei den noch weiter in der Zukunft verfügbaren mRNA-Impfstoffen gegen Krebserkrankungen zu vermuten sind, hat offenbar die Stimmung zugenommen. Das bedeutet auch, dass der Wert noch immer unter Druck steht, aber zumindest bezogen auf die wirtschaftlichen Erwartungen nicht mehr ganz so schwach aufgestellt ist wie zuvor. Jetzt schließt sich auch langsam mit den Kursgewinnen und den neuen Impfstoff-Berichten ein Kreis. Denn Analysten sind unverändert der Überzeugung, die Aktie sei sehr viel mehr wert als bislang. Das Kursziel ist – bezogen auf die Daten von Marketscreener –  109 % entfernt.

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