Nel Asa, ITM Power und Plug Power: So gehts dahin!

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind ausgesprochen zurückhaltend mit Werten aus der Wasserstoff-Industrie. Aktuell ist die Industrie noch zu schwach. Die Notierungen sind derzeit wieder auf dem Weg, sich zu konsolidieren – in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Nel Asa geht voran. Die Norweger haben  am Mittwoch zwar “nur” -0,3 % verloren. Dennoch befinden sie sich auf dem Weg nach unten. Sie haben in den Sitzungen zuvor massiv verloren, etwa am Dienstag.

Am Dienstag war es für Nel Asa um ca. 7,5 % nach unten gegangen. Die Kurse bleiben auf Talfahrt, genau betrachtet. Denn Nel Asa wird am Mittwoch den schwächsten Kurs des laufenden Jahrzehnts einnehmen. Am Mittwoch ging es allerdings auch für  Plug Power um fast -4 % und zudem für ITM Power ebenfalls kräftig nach unten. Beide Unternehmen sind jedoch recht souverän unterwegs gewesen. In den beiden vorhergehenden Sitzungen zeigten sie sich am Ende deutlich besser als Nel Asa. In der vergangenen Woche haben ITM Power und Plug Power sogar jeweils mehr als 30 % gewonnen.

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Das große Problem lautet also weiterhin “Nel Asa”.

Nel Asa: Das wird wichtig

Schon bald, konkret am 28.2., werden die Norweger ihre Quartalsergebnisse präsentieren und präsentieren müssen. Dann wird sich zeigen, wie sich die Norweger in der realen Wirtschaft in den vergangenen Monaten geschlagen haben. Denn es sieht so aus, als sollte Nel Asa kaum Aufträge gewonnen haben, keine Projekte abgeschlossen haben oder auch nur berechnen zu können – und auch ansonsten wenig Geschäft gemacht haben. Die Notierungen werden vor allem wegen dieser Entwicklung in den vergangenen Monaten mittlerweile immer weiter nach unten geschickt. Schon lange ist der Kurs auf dem Niveau eines Penny Stocks, also unterhalb von 1 Euro. Die Kurse sind zudem klar unterhalb der Marke von 1 Mrd. Marktkapitalisierung bei einem Marktwert von gut 710 Millionen Euro.

Daher werden sich Value-Investoren immer weniger für das Unternehmen interessieren. Die Aktie bleibt den Zockern und Spekulanten vorbehalten. Ob die auf den 28.2. setzen, ist nicht bekannt. Denn Kommentare beziehen sich in aller Regel nicht auf dieses Datum – sondern allenfalls auf die Trading-Situation. Die Trader wiederum sind der Auffassung, die Aktie wäre charttechnisch und technisch betrachtet klar im Hausse-Modus. Die Notierungen müssten nicht nur 0,50, sondern auch 1 Euro überwinden, um den Turnaround zu realisieren. Bis dahin aber fehlen inzwischen rechnerisch mehr als 100 %. Insofern sind die Notierungen auf dem Weg dazu, die nächste Stufe anzugehen, noch sehr weit entfernt. Auch hier gilt: Wahrscheinlich kann, wenn überhaupt, nur eine neue Nachrichtenlawine rund um den 28.2. hier  Impulse auslösen, die helfen würden. Nel Asa ist mit dem Jahrzehnttief mittlerweile auch 77 % von den durchschnittlichen Kurszielen der Analysten entfernt!

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