Nvidia: Insiderverkäufe kein Ausstiegsgrund

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

in der zurückliegenden Woche hat die Tech-Aktien-Masterclass Gewinndepot-Position Nvidia zunächst weiter zulegen können und erreichte am Donnerstag bei 132 Euro ein neues Allzeithoch. Dies brachte die Börsenbewertung des KI-Gewinners auf über 3,3 Billionen Dollar, womit Nvidia noch vor Apple und Microsoft zum wertvollsten Unternehmen der Welt wurde. Da viele Nvidia Angestellte und Manager über Aktienpakete am Unternehmen beteiligt sind, wurden auch sie reich. Immerhin hat die Aktie seit Ende 2022 um über 600% zugelegt. Inzwischen wird sogar behauptet, dass Nvidia Spitzenkräfte verlieren würde, weil sie aufgrund ihres neuen Reichtums nicht mehr arbeiten wollen – solchen Räuberpistolen sollten Sie jedoch keine Beachtung schenken; konzentrieren Sie sich auf die Fakten.

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Nach dem neuen Allzeithoch ging der Nvidia-Aktie ab Freitag die Puste aus. Ausgelöst wurde der Abverkauf von der Meldung, dass Mitgründer und Unternehmensboss Jen-Hsun Huang Aktien für gut 31 Mio. Dollar Aktien verkauft hat. Was im Zuge der Berichterstattung fallen gelassen wurde: Huang hält 3,5% an Nvidia – sein Anteil hat also einen Wert von etwa 100 Milliarden Dollar. Der Verkauf fällt demnach nicht sehr stark ins Gewicht. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Statistik. Langfristige Studien haben gezeigt, dass Insider-Verkäufe kein signifikanter Indikator für die Kursentwicklung sind. Bei Insider-Käufen lohnt es sich statistisch betrachtet den Managern in eine Aktie zu folgen – bei Verkäufen gilt jedoch nicht, dass Sie mit dem Manager aussteigen sollten.

Im Falle von Nvidia ist losgelöst von den Insider-Verkäufen eine weitere Kurskorrektur dennoch nicht unwahrscheinlich. Nach der atemberaubenden Rally ist ein durchatmen überfällig und auch die Charttechnik sieht im Moment schlecht aus. Das Team des Tech-Aktien-Masterclass Börsendienstes glaubt jedoch nicht, dass hier mit einem nachhaltigen Rücksetzer zu rechnen ist und verweist noch einmal auf die KI-Revolution, die Nvidias Kasse noch lange klingeln lassen wird. Dementsprechend betrachtet die Redaktion den Rücksetzer eher als Chance denn als Risiko.

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