Paypal startet mit guten Zahlen ins Übergangsjahr

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

Aktionäre des Techaktien-Masterclass Watchlist-Kandidaten Paypal hatten es in den vergangenen Jahren nicht leicht. Während die Technologie-Indizes von einem Hoch zum anderen kletterten, ging die Rally an den Online-Zahlungsanbieter vorbei. Mehr noch: Ab August 2021 ging es steil bergab mit der Aktie und bis heute hat sich das Papier nicht wieder richtig erholt. Doch erste Akzente konnte das neue Paypal-Management setzen und mit 66 Dollar ist die Aktie inzwischen auch von den schlimmsten Tiefs wieder über 25% entfernt.

Und auch operativ kann das Unternehmen den Aktionären wieder Besseres präsentieren: So verzeichnete Paypal im ersten Quartal eine beeindruckende Steigerung seines Zahlungsvolumens, was durch eine Zunahme der globalen Verbraucherausgaben um 14% unterstützt wurde. Laut Unternehmensmitteilung erreichte das Gesamtzahlungsvolumen 403,9 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 392,9 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um 9% auf 7,7 Milliarden Dollar, was ebenfalls die Erwartungen der Analysten übertraf.

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Trotz dieser positiven Entwicklung rechnet PayPal damit, dass 2024 ein Übergangsjahr wird. Der Gewinn je Aktie soll bei etwa 3,65 Dollar landen, was unter dem Vorjahresergebnis von 3,84 Dollar liegen würde. Letzteres beinhaltete allerdings Gewinne aus dem Verkauf von Happy Returns und aus dem Investitionsportfolio des Unternehmens, operativ würde Paypal zulegen. Das Unternehmen blickt also optimistisch auf 2024, blieb mit dem Ausblick jedoch hinter den Analystenerwartungen zurück. PayPal erwartet einen Anstieg des bereinigten Gewinns pro Aktie um eine „mittlere bis hohe einstellige Prozentzahl“. Dieses Ziel soll nicht nur besser laufende Geschäfte erreicht werden, sondern auch durch eine bessere Kostenkontrolle. Übernahmepläne kleinerer Konkurrenten werden zurückgestellt oder aufgegeben und die Führungsebene weiter überarbeitet werden. Zugleich setzt Paypal bei der Belegschaft den Rotstift an, 9% der Jobs sind in Gefahr.

Das Team des Techaktien-Masterclass Börsendienstes sieht sich in ihrer Annahme bestätigt, dass Paypal das Tal der Tränen durchlaufen hat, setzt die Aktie jedoch noch nicht ins Potenzial-Depot. In vielen Fällen ist mit Aktien in Übergangsjahren nur schwer Geld zu verdienen. Nicht selten folgt auf ein Übergangsjahr ein weiteres Übergangsjahr weil die Umstrukturierungen länger brauchen als angenommen wurde. Gerne lässt sich das Team hier positiv überraschen und nimmt dann die Aktie ins Depot auf – bis dahin bleiben sie an der Seitenlinie.

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