Plug Power: Die Steuer-Rallye!

Liebe Leserinnen und Leser,

Plug Power ist am Mittwoch plötzlich durch die Decke gegangen. Die Amerikaner gewannen mehr als 7 %. Fast aus dem Nichts heraus. Die Aktie ist weiterhin in einem klaren und auch schwerwiegenden Abwärtstrend. Dennoch ist die Entwicklung zumindest bemerkenswert – sie sollte auch in den kommenden Tagen Diskussionen auslösen können.

Plug Power: Es fügt sich!

Dabei hat Plug Power bekannt gegeben, es wolle die “Vorteile des Steuerguthabens gem. Abschnitt 45V vom Inflation Reduction Act (IRA) in Anspruch nehmen. Es geht um grünen Wasserstoff, der in Woodbine, Georgia, hergestellt wird.

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Die Produktionsanlage dort hatte das Unternehmen im Laufe des Jahresanfangs in betrieb genommen. Was es mit der Steuergutschrift auf sich hat? Plug Power erhält mehr oder weniger Geld für die Produktion von “grünem”, also sauberem Wasserstoff, der mithilfe von Alternativer Energiequellen produziert wird.

Die Gutschriften, hier “Clean Hydrogen Tax Credits” (PTC) genannt, gewähren eine “Produktionsgutschrift”, die bis zu 3 Dollar je KG an sauberem Wasserstoff gewährt, sofern dieser in den USA produziert wird. Dies ist bei Plug Power der Fall.

Damit wird die Wasserstoffproduktion in den USA allgemein und für Plug Power nun speziell sehr kostengünstig. Die staatliche Unterstützung, so erklärte Plug Power-CEO Andy Marsh, wäre entscheidend für die Energie-Ziele. „Indem wir diese Anreize nutzen, können wir unsere Wasserstoffproduktionskapazitäten skalieren und branchenweite technologische Fortschritte katalysieren. Die Nutzung des PTC wird Innovationen und Investitionen in saubere Wasserstofflösungen vorantreiben, die für eine nachhaltige Zukunft unerlässlich sind.“

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Die Anlage in Georgia soll also liefern. Die Fäden laufen nun zusammen, denn die Anlage selbst ist recht attraktiv, weil sie 15 Tonnen täglich liefern kann. Das Geschäft also wird durch die Subventionen lukrativ.

Der Markt hat dies nun offenbar aufgearbeitet und beschließt, Plug Power mit Kursgewinnen dafür zu belohnen. Derzeit wird niemand exakt berechnen können, wie sich der ideale oder richtige Wert für Plug Power darstellen wird. Allerdings sind die neuen Produktionsbedingungen und -volumina geeignet, ordentliche Umsatzsteigerungen zu versprechen. Wie hoch die ausfallen – das ist unbekannt.

Daher ist der Kursverlauf aktuell ein Stochern im Nebel. Formal ist die Aktie noch im Abwärtstrend. Die Kurse würden sicherlich zumindest 30 % Aufschlag benötigen, um zumindest die Marke bei 30 Euro zu überwinden. Dies wäre ein erster Schritt aus dem aktuellen Trend. Der ist nach Meinung der Analysten offenbar ohnehin falsch.

Zumindest die Experten, die Marketscreener zitiert, gehen von einem Kursgewinn in Höhe von durchschnittlich in etwa 100 % aus. Dies würde nun durch die jüngste Entwicklung im Nachhinein eine Rechtfertigung erfahren. Wenn und da die Produktion von Wasserstoff sich lohnen kann, wird es für Plug Power interessant.

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