Top Performance der Woche Meta: Die Käufer greifen wieder zu

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

seit dem Kauf im Oktober 2022 hat sich die Aktie des Hypergrowth Börsendienst Meta mehr als verdreifacht. Insgesamt 247,07% sind sie momentan im Plus und auch die Marke von 450 Euro konnte zum Ende der letzten Woche wieder überwunden werden. Kurzfristig bleiben damit die Käufer am Ruder. Noch nicht geklärt ist allerdings die Frage, ob die im April begonnene Korrektur mit dem jüngsten Anstieg bereits abgeschlossen ist. Entschieden wird diese Frage am bisherigen Hoch, das im April bei 487,65 Euro ausgebildet wurde.

Es stellt nun das nächste Ziel der Käufer und gleichzeitig auch den wichtigsten Widerstand dar. Er muss signifikant und auch nachhaltig überwunden werden, damit das Team des Hypergrowth-Aktien Börsendienstes davon ausgehen kann, dass die im April begonnene Konsolidierung bereits beendet ist. Scheitert die Meta-Aktie jedoch daran, die Hürde bei 487,65 Euro zu überwinden, wird sich die Korrektur noch eine Weile hinziehen. Zu erwarten ist in diesem Fall, dass sich seit dem Aprilhoch eine dreiteilige ABC-Korrektur ausbildet, von der das Team bislang die Teilwellen A und B gesehen hat. Für das anschließende C wäre zu erwarten, dass der Kurs noch einmal das jüngste Korrekturtief von Anfang Mai bei 403,45 Euro testet und es möglicherweise auch kurzfristig unterschreitet.

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Gegenwind erhält Meta derzeit von der europäischen Datenschutz-Organisation Noyb. Sie will den Facebook-Mutterkonzern juristisch dazu zwingen, seine Anwender zuerst um Erlaubnis zu fragen, bevor die KI-Modelle des Unternehmens mit den Postings europäischer Nutzer trainiert werden. In elf europäischen Ländern hat der Verein bereits Beschwerden eingereicht. Die Behörden werden dabei aufgefordert, ein Dringlichkeitsverfahren einzuleiten, um diese Nutzung sofort zu stoppen. Hintergrund des Streits ist die von Meta forcierte Anpassung seiner Datenschutzerklärungen bei Facebook, Thereads und Instagram. „Wir aktualisieren unsere Datenschutzrichtlinie, da wir KI bei Meta ausweiten“, schreibt das Unternehmen den Nutzern und weist im Text der E-Mail auf das bestehende Widerspruchsrecht hin.

Noyb vertritt allerdings die Ansicht, dass Meta gegen die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstößt, auch wenn persönliche Chat-Nachrichten von der KI-Nutzung ausgeklammert werden. Anstatt seinen Kunden nur eine Widerspruchsmöglichkeit einzuräumen, hätte Meta nach geltendem Recht vor der KI-Nutzung aktiv nach einer Zustimmung der Nutzer fragen müssen, erklärte die von Datenschutzaktivist Max Schrems gegründete Gruppierung. Daher habe man Beschwerden in Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Polen und Spanien eingereicht.

 

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