Guru-Aktie des Tages: John Deere – gegen die Nahrungsmittelknappheit

Liebe Leser,

die Nahrungsmittel werden knapp, lesen wir allerorten. Dies hängt aktuell mit dem Krieg in der Ukraine zusammen, der zum Beispiel eine Weizenkrise auslösen wird. Von solchen Entwicklungen können andere Unternehmen profitieren, die in der Landwirtschaft tätig sind – in irgendeiner Form Dazu zählt die in Deutschland wenig bekannte John Deere aus den USA mit der WKN 850866 und der ISIN US2441991054. Das Unternehmen ist der größte Landmaschinenhersteller der Welt und hat erneut ein Allzeithoch erreicht.

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Tolle Entwicklung

Die Entwicklung spiegelt die Hoffnung wieder, dass das Unternehmen bei der Effizienz in der Landwirtschaft weitere Quantensprünge einleiten wird. Die Entwicklung des Stimmungshochs ist – mit Blick auf den Krieg in der Ukraine – leider noch nicht zu Ende. Die Statistik zeigt derzeit eine ungeheure Dynamik.

Der Titel hat in den vergangenen fünf Tagen ein Plus in Höhe von +7 % geschafft. In einem Monat ging es um gut 12 % aufwärts und in drei Monaten um 21,33 %. Sie sehen, dass die Kurse nicht explodieren, aber langsam und stetig aufwärts laufen. Es gibt derzeit keinen Anlass anzunehmen, dass dies in Zukunft anders sein sollte.

Die Bankanalysten schließen sich dieser Erwartung wohl an. Die große Mehrheit empfiehlt noch immer einen Kauf, eine Minderheit plädiert für ein „Halten“. Die Stimmung bleibt demnach gut.

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Charttechnisch betrachtet sind oberhalb der nun erreichten 400er-Marke keine Hindernisse in Sicht. Dies wiederum legt nahe, dass die Notierungen durchaus auch in Richtung von 500 Euro marschieren können. Runde Marken sind in aller Regel ein Magnet für stimmungsbedingte Kursbewegungen.

Nach unten ist das Papier durch eine sehr stabile Aufwärtstrendgerade gut gestützt. Der Titel kann demnach zumindest aus der Warte der Chartanalysten weiterhin mit einem stabilen Lauf nach oben rechnen. Dies wird von den technischen Analysten nicht anders eingeschätzt. Immerhin gelang es, den kurzfristigen GD38 bei 378,10 Euro von unten nach oben zu durchkreuzen. Der Titel hat zudem den GD100 in Höhe von 349,19 Euro schon seit längerer Zeit überwunden. Der bedeutendste technische Indikator ist allerdings der GD200. Der verläuft in Höhe von 338,81 Euro. Die Notierungen sind daher in einem längerfristigen technischen Hausse-Modus, der noch deutliche Kursgewinne nahelegt.

Dies wird durch den Blick auf das Momentum in verschiedenen zeitlichen Dimensionen gestützt. Das Momentum ist sowohl kurz- wie auch langfristig nach oben gedreht. Dies gilt als gutes Signal, so die Experten der technischen Analyse. Ähnlich sieht es bei Betrachtung der Relativen Stärke nach Levy aus. Auch hier gilt sowohl kurz- wie auch langfristig, dass die Zeichen für einen längerfristigen Aufwärtstrend sprechen.

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