Nio: Turnaround-Chance für Sie!?

Liebe Leser,

in den vergangenen Tagen ist besonders eine Branche unter Druck geraten bzw. eine Klasse an Aktien. Chinesische Titel wie Xiaomi, wie Tencent, aber auch wie Nio haben deutlich verloren. Nio ist in diesem Zusammenhang eine echte Überraschung. Das Unternehmen könnte umgekehrt wieder deutliche Chancen hervorbringen. Dies hängt wohl – auch – vor allem von der Politik ab. Die Aktie hat unglaublich verloren.

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Nio: So schnell geht es

Nio zeigt, wie viel die Politik und die Stimmung rund um die Politik an den Aktienmärkten ausmachen kann. Aktuell ist der Krieg in der Ukraine mit diversen Nebenschauplätzen das Thema schlechthin. Dabei wurde zunächst über Tage unter anderem über Gas- und Öllieferungs-Szenarien diskutiert. Zudem haben die Märkte offenbar Sorge gehabt, dass chinesische Unternehmen zusätzliche Sanktionsmaßnahmen würden mitmachen müssen. Dies führte zu einer Gemengelage an Stimmungseinbrüchen, die mit der wirtschaftlichen Realität nicht mehr allzu viel gemein haben.

So hat die E-Mobilitätsbranche an sich in diesen Tagen sogar recht gute Karten. Die Branche müsste davon profitieren, dass die Alternativen Energien neben den fossilen Energieträgern wie US-Fracking-Gas gefördert werden sollen. Dies betrifft auch das chinesische Unternehmen von Nio. Die Aktie müsste an sich sogar auf einem Stimmungshochpunkt sein. Weit gefehlt. Der Titel leidet mächtig darunter, dass die Angst vor einem China-Boykott sich verselbstständigt hat, auch wenn Chin asich bis dato offiziell noch nicht dazu hat durchringen können, Russland zu helfen.

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Leidtragender Wert war in den vergangenen Tagen auch Nio. Innerhalb einer Woche ging es um weit mehr als 20 % nach unten. Am Dienstag nun konnte der Wert zumindest ein Plus in Höhe von 5 % für sich verbuchen. Dennoch ist die Bilanz mit einem Abschlag über 40 % in einem Monat deutlich negativ. Dei Notierungen sind dabei deutlich schwächer als je zuvor in den vergangenen 18 Monaten. Einen deutlicheren Abwärtstrend kann es kaum geben.

Dies bestätigen auch die Analysten der technischen Schule.Der Titel hat gegenüber den bekannten technischen Signalgebern wie dem GD38, dem GD100 und dem GD200 einen überaus klaren Abstand. Die Aktie hat in Bezug auf den GD200 sogar einen Abstand in Höhe von mehr als 100 % eingenommen. Deshalb ist der Titel im tiefroten Bereich angekommen.

Dennoch: Die Stimmung ist hier alles entscheidend. Die Aktie leidet nicht unter real schlechten Geschäften, sondern an der Angst vor Konsequenzen des Krieges für chinesische Unternehmen. Aus dieser Perspektive wiederum sieht es so aus, als sollte der Wert bei einer wie auch immer gearteten Lösung des Krieges in der Ukraine – aber auch erst dann – wieder enormes Potenzial haben. Wirtschaftlich steht dieser Aussicht wenig im Wege.

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