Aixtron mit soliden Ergebnisse – Zweites Halbjahr wird Investoren zurückholen

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

der Wiedereinstieg in die Aixtron-Aktie verlief bislang enttäuschend – da gibt es nichts zu beschönigen. Gegenüber dem Wiedereinstiegskurs wie auch gegenüber dem Kurs bei Erstaufnahme fehlen über 20%. Da das Team des Techaktien-Masterclass Börsendienstes mit gutem Timing bei 38 Euro und mehr verkauft hat, lässt sich das ganze gut aushalten, aber natürlich war ihr Wiedereinstiegsgedanke ein anderer. Sorgen machen müssen sie sich deswegen nicht – wie aktuelle Aixtron-Geschäftszahlen zeigen. Dafür, dass die Aktie vom Hoch über 40% zurückgekommen ist, war das Zahlenwerk stark. Eine richtige Gegenbewegung der Aixtron-Aktie blieb indes (noch) aus.

Schauen sie auf die Zahlen: Aixtron erreichte einen Umsatz von 118,3 Mio. Euro in den ersten drei Monaten und konnte neue Aufträge im Volumen von 120 Mio. Euro an Land ziehen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 10 Cent je Aktie hängen. Ein Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum erspart sich die Redaktion, Stammleser erinnern sich an die Probleme mit den Exportlizenzen. Das Team der Techaktien-Masterclass kann Ihnen auch keinen sinnvollen Vergleich mit dem Vorquartal liefern, denn auch dort wirkten Sondereffekte, die das echte Bild verzerren würden. So müssen Sie sich diesmal mit ihrer fundierten Einschätzung begnügen, die sich nur auf wenige Datenpunkte wie zB. der Unternehmensprognose stützt. Diese sieht einen Umsatzkorridor von 630 bis 720 Mio. Euro vor bei einer Ebit-Marge von etwa 24-26%. Das zweite Quartal soll zur Erreichung der Ziele einen Umsatzbeitrag von 120 bis 140 Mio. Euro liefern – also in etwa das, was auch im ersten Jahresviertel erzielt wurde.

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Dies bedeutet: Aixtrons Geschäftsprognose ist stark von der zweiten Jahreshälfte abhängig und die Fehlertoleranz des Marktes trotz des gefallenen Aktienkurses gering. Das Risiko einer Prognosekorrektur im dritten Quartal ist aufgrund der geringen Visibilität erhöht. Insbesondere der im ersten Quartal gestiegene Lageraufbau würde bei fehlendem Nachfrageanstieg die Aixtron-Ergebnisse stark belasten. Das enge Stop-Loss bei 20 Euro wird daher nicht angerührt.

Dem gegenüber steht natürlich die riesige Chance, die eine Aixtron-Investition trägt. Das Geschäft ist nachhaltig und Aixtron gut durchfinanziert. Auf dem aktuellen Bewertungsniveau ist bei Erreichen der Unternehmensprognose ein hoher prozentual zweistelliger Gewinn zu erwarten – auch mit Blick auf den Wiedereinstiegskurs. Jüngste Kundengewinne deuten darauf hin, dass die eingepreiste Nachfrage-Schwäche zu hoch vermutet wird. Charttechnisch sieht das Team der Techaktien-Masterclass eine Stabilisierung oberhalb von 21 Euro, bei Trendumkehr wäre die nächste Anlaufstelle etwas unterhalb von 26 Euro. Für Zuversicht spricht auch der Insider-Kauf von Finanzchef Dr. Christian Danninger. Unter dem Strich hält das Team des Börsendienstes das Chance-Risiko-Verhältnis für attraktiv und empfiehlt Nachzüglern den Einstieg.

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