Aixtron: Lassen Sie sich vom Noise nicht aus der Bahn werfen

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

zugegeben: Das Team der Techaktien-Masterclass hätte sich einen deutlich erfreulicheren Wiedereinstieg in die Aixtron-Aktie gewünscht. Nach ihrem Ausstieg quasi zum Höchstpreis um 38 Euro, zeigt sich rückblickend, dass sie ruhig noch 10 Tage hätten warten dürfen, bevor sie bei dem Maschinenbauer für die Chip-Industrie wieder an Bord gehen. Dennoch sind sie nicht enttäuscht, dass sie eine teurere Eintrittskarte gekauft haben als möglich gewesen wäre. Denn sie wissen um den Wert der Aixtron-Aktie – und der liegt deutlich über dem von Ihnen gezahlten Preis.

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Zunächst aber möchte das Team der Techaktien-Masterclass beleuchten, was überhaupt dazu führte, dass ihre Masterclass-Aktie fast 20% unter Druck geriet. Ursächlich ist in erster Linie das Anlage-Urteil des Analysten Martin Jungfleisch, der im Aixtron-Stammgeschäft eine Nachfrageschwäche vermutet. Diese könne sich aus dem Umstieg der Kunden von 150mm Wafern auf 200mm Wafer ergeben. Zur Erklärung: 200mm Wafer (8 Zoll) haben einen größeren Durchmesser, was die Produktion von mehr Schaltkreisen oder Chips pro Wafer ermöglicht. Sie können sich vorstellen, dass dies große Effizienzvorteile mit sich bringt. Die Überlegung des Analysten zielt darauf ab, dass in der Umstellungsphase die Kunden nicht direkt aufs Ganze gehen, sondern zunächst kleinere (Test-)Mengen kaufen.

Aixtron trat den Spekulationen entgegen, aber da war das Kind schon in den Brunnen gefallen. Trotz einer Gegenreaktion auch zu Wochenbeginn in Folge weiterer Auftragsgewinne, bleibt unter dem Strich noch ein Minus. Aixtron wird am Donnerstag Zahlen für das erste Quartal bekannt geben und sich sicherlich auch zur Nachfragesituation bzw. den Wechsel der Kundschaft von 150er auf 200er Wafer. Hierbei ist wichtig, wie Aixtron da im Vergleich zu Konkurrenz-Angeboten aufgestellt ist, denn grundsätzlich ist es richtig, dass zukünftig mehr 200er Wafer nachgefragt werden. Dies ergibt sich nicht nur aus den Produktionsvorteilen und den damit verbundenen Einsparungen sondern auch aus den Anwendungsvorteilen in der Leistungselektronik und im Automobilbereich (insb. Materialermüdung). Das Team des Techaktien-Masterclass Börsendienstes geht davon aus, dass Aixtrons G10-Sic-Anlagentechnologie stark genug ist, um sich etwaige Konkurrenz vom Leib zu halten und empfehlen dringend, Ihnen investiert zu bleiben.  Das Analyse-Update zu den morgigen Ergebnissen folgt zeitnah.

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