Schock bei Steinhoff?

Liebe Leser,

am Freitag setzte sich die Abwärtsfahrt für und von Steinhoff weiter fort. Schlimme Kursverluste hat es beim südafrikanischen Möbelhersteller lange nicht mehr gegeben. Nun sieht es rot oder tiefschwarz aus. Der Titel musste einen Abschlag in Höhe von mehr als 10 % verbuchen. Damit ist die Aktie in einer schlechten Verfassung, so die Analysten. In den vergangenen Tagen ging es insgesamt massiv nach unten.

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Steinhoff: Schlimm

Der Kursverlust reiht sich nahtlos in den Eindruck der vergangenen Sitzungen. Die Aktie hat einen klaren Abwärtstrend erreicht, so die statistisch orientierten Analysten. Der Wert musste einen Abschlag in Höhe von 19 % in fünf Tagen verbuchen. Damit sind die Kurse innerhalb von vier Wochen sogar um über 31 % nach unten abgesackt.

Der Titel ist auf dem Weg dazu, nun die Marke von 20 Cent deutlich zu verlieren. Dies wiederum werten charttechnische Analysten als deutliches Signal dafür, dass es so schnell wie erhofft nichts mit dem Comeback nach oben werden kann.

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Die Notierungen sind vielmehr charttechnisch betrachtet im Abwärtstrend. Wirtschaftlich orientierte Analysten sind kaum freundlicher in ihren Aussagen. Der Konzern wird trotz der Einigung mit Gläubigern ein großes Gepäck mit sich tragen. Die Verbindlichkeiten in Höhe von mehreren Milliarden Euro verlangen nach einem Verkauf von Assets. Das ist bis dato noch nicht gelungen, heißt es aus den wirtschaftlich orientierten Kreisen.

Insofern ist die Aktie unverändert unter Druck. Die technische Analyse ist vergleichsweise noch entspannter. Die Notierungen sind zumindest noch über dem GD200 angesiedelt, haben aber nur noch etwa 10 % Vorsprung, heißt es bei den Beobachtern und Analysten. Demgegenüber allerdings ist nun vor dem Wochenende auch noch die Marke von gut 19 Cent unterkreuzt worden. Hier verläuft der GD100, der die mittelfristige Trendanalyse dahingehend beeinflusst, als nun ein Abwärtstrend konstatiert wird. Auch der GD38 ist bereits deutlich unterkreuzt worden.

Es sieht derzeit nicht nur wegen des Krieges in der Ukraine deutlich schlechter für die Aktie von Steinhoff aus. Damit sind die Kurse insgesamt stärker unter Druck als je zuvor seit Anfang Dezember. Hoffnung könnte allenfalls dann entstehen, wenn die nächsten Zahlen in wenigen Wochen deutliche Erleichterung verschaffen. Damit ist jedoch nach Lage der Dinge nicht zu rechnen. Die wesentlichen Deals – Verkäufe von Töchtern wie zuletzt Anfang Januar vereinbart – sind bekannt.

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