Microsoft steigt bei arabischem KI-Unternehmen ein

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist seit dem Start von OpenAIs KI-Tool „ChatGPT“ in aller Munde. Mit Aktien von KI-Unternehmen konnten Sie in den vergangenen Monaten einen Reibach machen – das Team des Techaktien-Masterclass Börsendienstes war mit Branchenprimus Nvidia selbstverständlich voll dabei. Wie wichtig KI für die Wirtschaft ist, haben Sie in der Rubrik „Masterclass Wissen“ vor wenigen Wochen erfahren. Künstliche Intelligenz wird darüber hinaus jedoch auch immer mehr zu einem Politikum. Die neue Technologie ist nämlich auch militärisch nutzbar, weshalb die USA den Zugang zu der Technologie für China erschweren will.

So hat die US-Regierung Microsoft ermutigt, bei dem aus den Vereinigten Arabischen Emirate stammenden KI-Unternehmen G42 einzusteigen. G42 wurde aufgrund seiner fortschrittlichen KI-Lösungen und seines breiten globalen Netzwerks auch von chinesischen Unternehmen – mutmaßlich ebenfalls mit staatlicher Beeinflussung – umworben, doch gestern gab Microsoft grünes Licht für den Einstieg bekannt. Der Deal hat ein Volumen von 1,5 Mrd. US-Dollar – über weitere finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart. Neben dem politischen Willen sprechen für den Deal natürlich auch wirtschaftliche Gründe. Microsoft sieht in G42 die Chance, in überlappenden Bereichen – etwa dem Cloud Computing – Synergien zu heben. Zugleich soll G42 der Türöffner für die arabische Marktregion und die Schwellenländer in Zentralasien und Afrika sein.

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Der Deal hat nicht die Größe oder das Potenzial die zugrundeliegende Microsoft-Investitionsstory zu verändern, ist jedoch ein Fingerzeig. Microsoft will im KI-Geschäft eine führende Rolle spielen und ist dafür bereit, die mit 143,9 Mrd. Dollar prall gefüllte Kasse auch in auf den ersten Blick weniger reizvolle Regionen einzusetzen. Sie können sich sicher sein, dass weitere KI-Deals folgen werden, um sich noch besser aufzustellen. Schon jetzt bietet Microsoft über Azure AI eine Reihe con KI-Diensten an, darunter Machine Learning und Bot-Dienste. Im Microsoft Research Labor wird am Computersehen und Sprachverarbeitung gearbeitet, hier hat der Konzern eine Spitzenstellung in der Branche.

Nicht nur mit Microsofts KI-Programm geht es nach vorn, auch für die Aktie geht es stetig bergauf. Die Aktie ist ein Alltime-Buy in normalen Börsenphasen und hat seit Jahresbeginn um weitere rund 15% zugelegt. In den vergangenen 15 Jahren betrug die durchschnittliche jährliche Kurssteigerung der Microsoft-Aktie 21,26% und nur in 2 dieser 15 Jahre war die Jahresperformance negativ. Microsoft bleibt fester Bestandteil des Techaktien-Masterclass Gewinn-Depots und sollte auch in Ihrem Privat-Depot nicht fehlen. Investierte Leser bleiben trotz der unruhigen Börsenlage an Bord.

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