Top Performance der Woche: Meta Platform: Über Nacht um 197 Milliarden US-Dollar wertvoller

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

mit einem Kurssprung von 20,29 Prozent reagierte die Meta-Platforms-Aktie am Freitag auf die am Vortag nach Börsenschluss veröffentlichten Geschäftsdaten. An der NASDAQ schnellte die Marktkapitalisierung des Mutterkonzerns von Facebook und Instagram um 197 Milliarden US-Dollar in die Höhe. Mit diesem Anstieg überholte Meta die bisherigen Rekordhalter Apple und Amazon. Ihre Aktien waren im Jahr 2022 an einem Tag jeweils um 190 Milliarden US-Dollar gestiegen.

In der Spitze konnte der Meta-Kurs am Freitag bis auf 485,96 US-Dollar vordringen. Bis zur Schlussglocke ermäßigte sich der Kurs jedoch wieder auf 474,99 US-Dollar. Das alte Hoch aus dem Jahr 2021 bei 377 US-Dollar wurde damit deutlich überwunden. Die Gefahr eines potentiellen Doppelhochs auf diesem Niveau haben die Bullen damit eindrucksvoll gebannt.

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Im Vorfeld der Zahlen hatten sich die Anleger etwas besorgt gezeigt. Diese Sorgen konnte Meta allerdings eindrucksvoll zerstreuen, denn der Umsatz stieg im vierten Quartal 2023 im Jahresvergleich um ein Viertel auf 40,1 Milliarden US-Dollar, das sind umgerechnete 36,7 Milliarden Euro, an. Eine regelrechte Explosion vermeldete Meta beim Gewinn. Dieser stieg weitaus stärker als der Umsatz von 4,65 Milliarden auf 14 Milliarden US-Dollar an.

Meta nimmt diesen Gewinnsprung zum Anlass, erstmals in seiner Unternehmensgeschichte eine Dividende zahlen zu wollen. Sie wird wie in den USA üblich als Quartalsdividende gezahlt werden und wurde vom Vorstand auf 50 US-Cents festgesetzt. Zwar gibt der Meta-Konzern weiterhin viel Geld für die Entwicklung virtueller Welten und der zu ihrer Darstellung notwendigen Geräte dafür aus, doch das Werbegeschäft läuft bestens. Es kompensiert die Verluste von 4,65 Milliarden US-Dollar aus der Reality-Labs-Sparte, denen bislang nur ein Umsatz von 1,1 Milliarden US-Dollar gegenübersteht.

Die Analysten und in ihrer Folge auch die Anleger zeigten sich bei Meta jedoch vor allem vom Werbegeschäft begeistert, das weiterhin auf Hochtouren läuft. Im Jahr 2024 könnte Meta deshalb zu einem der größten Marktanteilsgewinner im Werbegeschäft werden, schwärmt beispielsweise Analyst Stephen Ju von der Schweizer Großbank UBS. Analyst Brad Erickson von der kanadischen Bank RBC hob zusätzlich zum „superstarken Kerngeschäft“ die sich bietenden Chancen im KI-Bereich hervor. Sie werden von vielen Anlegern noch unterschätzt. Brad Erickson traut Meta zu, in den kommenden Jahren, eine führende Stellung im KI-basierten Cloud-Intelligence-Geschäft aufbauen zu können.

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